Nach Fenerbahçe kritisiert auch Beşiktaş beIN Sports wegen Okan Buruk
Nachdem Okan Buruk beim Spiel Trabzonspor gegen Galatasaray die rote Karte sah, übte nach Fenerbahçe nun auch Beşiktaş scharfe Kritik am Sender beIN Sports.

Das Spiel der 6. Runde der Süper Lig zwischen Trabzonspor und Galatasaray sorgt auch nach dem Abpfiff weiterhin für Schlagzeilen. Galatasaray-Trainer Okan Buruk wurde während der Partie mit einer roten Karte vom Platz gestellt, und seine anschließenden Äußerungen wurden vom Sender beIN Sports noch während des laufenden Spiels live übertragen. Dieser Vorgang löste erhebliche Kontroversen aus und rief zunächst eine Reaktion von Fenerbahçe hervor.

Nach der Kritik von Fenerbahçe meldete sich nun auch Beşiktaş offiziell zu Wort. Der Verein warf beIN Sports vor, mit der Übertragung der Aussagen eines vom Platz gestellten Trainers während des laufenden Spiels gegen das Neutralitätsprinzip verstoßen zu haben. Die Aussagen seien fast wie eine Verteidigung des Trainers präsentiert worden, was den Grundsätzen fairer Berichterstattung und sportlicher Integrität widerspreche.
In der Erklärung wurde zudem eine selektive und manipulative Vorgehensweise bei der Darstellung von Spielszenen und VAR-Entscheidungen kritisiert. Beşiktaş betonte, die eigene Haltung beschränke sich nicht auf Aussagen in sozialen Medien: Der Klub habe bereits in der vergangenen Woche bei der Generalstaatsanwaltschaft Istanbul offiziell Strafanzeige gegen den Sender erstattet. Dieser Schritt wurde als historischer und konkreter juristischer Vorstoß im türkischen Sport bezeichnet.
Die Vereinsführung erklärte, die jüngsten Entwicklungen und ähnliche Beschwerden anderer Klubs würden zeigen, wie berechtigt und zeitgemäß dieser rechtliche Schritt gewesen sei. Abschließend rief Beşiktaş alle Klubs und die Öffentlichkeit, die sich Gerechtigkeit und neutrale Berichterstattung im Sport wünschen, dazu auf, sich nicht mit bloßen Wünschen zu begnügen, sondern den eingeleiteten juristischen Kampf aktiv zu unterstützen. Damit erhält die Debatte rund um das Trabzonspor-Galatasaray-Duell durch die gemeinsame Reaktion zweier Großklubs eine neue Dimension.
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