Icardi will zu Galatasaray zurück, Özbek äußert sich
Mauro Icardi soll eine Rückkehr zu Galatasaray anstreben, während Vereinspräsident Dursun Özbek erste Stellungnahmen zu der Situation abgab.

Mauro Icardis Vertrag bei Galatasaray lief am Ende der vergangenen Saison aus, und der Transferfall des erfahrenen Stürmers sorgt erneut für Schlagzeilen. Der Verein hatte dem Spieler zunächst ein neues Vertragsangebot unterbreitet, zog dieses jedoch zurück, nachdem keine Antwort erfolgte. Seitdem konnte Icardi mit keinem anderen Club eine Einigung erzielen, und Berichten zufolge rückt eine Rückkehr zu den Gelb-Roten wieder in den Fokus.

Laut Medienberichten aus Argentinien hat Icardi deutlich gemacht, dass er das Trikot von Galatasaray erneut tragen möchte. Berichten zufolge ist der Stürmer bereit, bei seinen Gehaltsforderungen deutliche Abstriche zu machen, um die Rückkehr zu ermöglichen. Von Seiten des Vereins gab es bislang jedoch keine konkreten Schritte in diese Richtung.

Die erste offizielle Reaktion kam von Galatasaray-Präsident Dursun Özbek. Bei einem Auftritt im Kulturverein 1905 Kültür Sanat Spor Derneği erklärte Özbek, dass er Icardi ein Angebot zum Verbleib unterbreitet habe, dessen Erwartungen jedoch deutlich höher gelegen hätten. Dabei betonte er, dass es nicht allein um finanzielle Aspekte gehe, sondern das eigentliche Problem darin bestehe, wie Icardi gemeinsam mit Victor Osimhen im selben Kader eingesetzt werden könnte.
Özbek bezeichnete Icardi als eine Ikone des Vereins, die eine ganze Generation zu Galatasaray-Fans gemacht habe. Er fügte hinzu, dass er noch auf eine Antwort des Spielers bezüglich einer Abschiedsveranstaltung warte und im Falle einer Rückkehr ein offizielles Abschiedszeremoniell plane. Zudem sprach der Präsident darüber, dass jede Karriere im Fußball begrenzt sei und die Fanreaktionen bei nachlassender Leistung schnell umschlagen könnten, wie er anhand früherer Beispiele erläuterte.
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