Umstrittene Schiedsrichterentscheidungen bei Sporting Lissabon gegen Galatasaray: Rote Karte ausgeblieben, Elfmeter gegeben
Bei Galatasarays Champions-League-Auswärtsspiel gegen Sporting Lissabon sorgten sowohl eine ausgebliebene Rote Karte nach VAR-Check als auch ein Elfmeter für den Gastgeber für Diskussionen.

Im Rahmen des ersten Spieltags der Champions League traf Galatasaray auswärts auf Sporting Lissabon und geriet dabei durch zwei entscheidende Schiedsrichterentscheidungen in den Fokus. In der 22. Minute ging Sportings Mittelfeldspieler Altimira äußerst hart gegen Galatasarays Batrakov zu Werke. Der norwegische Schiedsrichter Espen Eskas begnügte sich in dieser Szene mit einer Gelben Karte.
Nach diesem Foul leitete der deutsche VAR-Schiedsrichter Christian Dingert eine Überprüfung wegen einer möglichen Roten Karte ein. Nach Abschluss der Analyse wurde Eskas jedoch nicht zur Bildschirmüberprüfung gebeten, sodass die Gelbe Karte bestehen blieb. Diese Entscheidung sorgte auf Seiten von Galatasaray für Unmut, da man in dieser Situation mit einem Feldverweis gerechnet hatte.
In der 54. Minute rückte dann eine kritische Entscheidung zugunsten von Sporting in den Vordergrund. Bei einem schnell vorgetragenen Angriff der Gastgeber setzte Doumbia mit einem tiefen Pass Luis Suarez hinter der Abwehr in Szene. Suarez ließ auch Uğurcan hinter sich und wollte in Richtung Grundlinie ziehen, kam dabei jedoch mit Jakobs in Kontakt und ging zu Boden – Schiedsrichter Eskas zeigte ohne zu zögern auf den Elfmeterpunkt.
Die Elfmeterentscheidung wurde anschließend rund zwei Minuten lang vom VAR überprüft. Am Ende der Überprüfung blieb die ursprüngliche Entscheidung bestehen und der Elfmeter wurde bestätigt. In der 57. Minute trat Luis Suarez selbst an und verwandelte sicher zum 1:0 für Sporting. Damit gingen beide umstrittenen Szenen zulasten von Galatasaray aus.
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