Beşiktaş reagiert scharf auf Vlahovic-Berichte und kündigt rechtliche Schritte an
Beşiktaş hat sich empört über die vorzeitige Veröffentlichung der PFDK-Entscheidung gegen Dusan Vlahovic geäußert und rechtliche Schritte gegen den betreffenden Journalisten angekündigt.

Beşiktaş hat mit einer scharfen Erklärung auf die Art und Weise reagiert, wie die Entscheidung des Profesyonel Futbol Disiplin Kurulu (PFDK) gegen Stürmer Dusan Vlahovic öffentlich bekannt wurde. Der Klub wirft der Presse vor, dass die Nachricht über die verhängte Sperre von einem Spiel und die Geldstrafe von 100.000 Türkischen Lira bereits vor der offiziellen Mitteilung verbreitet wurde.

Laut der Erklärung des schwarz-weißen Vereins veröffentlichte ein Journalist die Information über soziale Medien rund eine Stunde und vierzig Minuten, bevor die offizielle Bestätigung erfolgte. Beşiktaş bezeichnete dies nicht als Zufall, sondern warf dem Journalisten vor, den Spieler bewusst ins Visier genommen zu haben. Die Vereinsführung betonte, dass solche Veröffentlichungen dem Ansehen des Spielers und dem Image des Klubs schaden.

Ein weiterer bemerkenswerter Punkt der Erklärung war der Hinweis darauf, dass die Fußballabteilung von Beşiktaş unter dem Dach einer börsennotierten Gesellschaft operiert. Der Klub erklärte, dass die vorzeitig verbreitete Nachricht auch die Investoren, die Anteile an Beşiktaş Futbol A.Ş. halten, negativ beeinflussen könnte. Damit habe die Angelegenheit nicht nur eine sportliche, sondern auch eine wirtschaftliche Dimension, so der Verein.
Die Vereinsführung von Beşiktaş kündigte an, rechtliche Schritte gegen den betreffenden Journalisten eingeleitet zu haben, um die Rechte des Klubs, des Spielers und der Investoren zu schützen. In der Erklärung wurde die Ansicht vertreten, dass das Verhalten des Journalisten nicht mit journalistischen Grundsätzen vereinbar sei und eine Straftat darstelle. Der Verein teilte mit, den Fall vor Gericht weiterzuverfolgen und die notwendigen Schritte zu unternehmen.
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