Fatih Terim gesteht bei Galatasaray: 'Wäre ich 20 Jahre geblieben, hätte sich vieles geändert'
Fatih Terim, der derzeit Al Shabab trainiert, erklärte, warum seine Amtszeiten bei Galatasaray nicht so lange dauerten wie die von Wenger, und richtete Worte an diejenigen, die ihm Unrecht getan haben.

Fatih Terim, der derzeit an der Spitze des saudi-arabischen Klubs Al Shabab steht, äußerte sich auf seinem persönlichen YouTube-Kanal auffällig über seine Vergangenheit bei Galatasaray. Der erfahrene Trainer nannte Arsene Wenger, der Arsenal jahrelang trainierte, als Beispiel und sagte, dass die Lage ganz anders hätte aussehen können, wenn er viel länger im Amt geblieben wäre.

Terim betonte, dass es nicht an ihm gelegen habe, dass er nicht so lange im Amt bleiben konnte, sondern an den Personen in der Entscheidungsfindung des Klubs. Er sagte, dass seine Verbundenheit zu den Gelb-Roten sich nicht nur darauf beschränke, ob er auf dem Trainerstuhl sitze, und erinnerte daran, dass er seit 52 Jahren Teil dieser Gemeinschaft sei. Damit richtete er einen Vorwurf an diejenigen, die ihm in der Vergangenheit Unrecht zu tun versucht hatten, und fragte: 'Wo sind sie jetzt?'

Der erfahrene Trainer betonte, dass Personen, die in der Klubführung ein Mitspracherecht haben, ihre persönlichen Interessen nicht über die des Vereins stellen sollten, und argumentierte, dass solches Verhalten der Gemeinschaft schade. Terim, der seine Verbundenheit über den Begriff 'Loyalität' definierte, sagte, dass dies bedeute, nicht nur in guten Zeiten, sondern auch in schwierigen Phasen an der gleichen Linie festzuhalten.
Terim wies darauf hin, dass Team- und Vereinswechsel heutzutage viel schneller stattfinden, und erklärte, dass das Gefühl der Loyalität im Vergleich zu früher immer mehr abnehme. Der erfahrene Name beendete seine Worte mit dem Satz 'Man wird am Ende nicht an dem erinnert, was man gewonnen hat, sondern an dem, was man nicht aufgegeben hat', und unterstrich damit einmal mehr, dass seine Verbundenheit zu Galatasaray dauerhaft ist.
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