Fenerbahçe schaltet Lyon aus: Nach 18 Jahren wieder in der Ligaphase
Fenerbahçe hat im Rückspiel der Champions-League-Play-offs Lyon mit 2:1 bezwungen und sich nach 18 Jahren wieder für die Ligaphase qualifiziert, wobei es nach Abpfiff zu Spannungen um Guendouzi kam.

Fenerbahçe hat sich im Rückspiel der Play-off-Runde der UEFA Champions League mit einem 2:1-Auswärtssieg gegen Lyon nach 18 Jahren wieder für die Ligaphase des Wettbewerbs qualifiziert. Nachdem das Hinspiel in Istanbul 1:1 geendet hatte, ging keine der beiden Mannschaften mit einem Vorteil ins Rückspiel. Am Ende setzten sich die Gelb-Blauen durch und sicherten sich damit den Startplatz für die Saison 2026/27.

Vedat Muriç brachte Fenerbahçe zunächst in Führung und sorgte für den ersten Auswärtstreffer. Anschließend erhöhte Archie Brown auf 2:0 und verschaffte seiner Mannschaft eine komfortable Ausgangslage. Malick Fofana verkürzte für Lyon zwar auf 2:1, doch Fenerbahçe brachte den Vorsprung über die Zeit. Im Hinspiel hatten Lois Openda und Mason Greenwood für den 1:1-Endstand gesorgt, sodass die Gesamtbilanz nun klar für die Türken ausfiel.

Nach dem Schlusspfiff kam es auf dem Platz zu Spannungen zwischen den Spielern beider Teams. Der überschwängliche Jubel von Fenerbahçe-Spieler Matteo Guendouzi über den Aufstieg sorgte für Unmut bei den Lyon-Profis. Berichten zufolge kam es daraufhin kurzzeitig zu einem Handgemenge, das von Schiedsrichtern und Betreuern schnell beruhigt wurde.
Die Situation entspannte sich jedoch nicht vollständig. Als Guendouzi seinen Jubel auch auf dem Weg durch den Kabinentunnel fortsetzte, flammte die Spannung zwischen den Spielern erneut auf. Die Partie wurde live im türkischen Sender TRT 1 übertragen und von zahlreichen Zuschauern verfolgt, die den historischen Erfolg von Fenerbahçe miterlebten.
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