5 Verdächtige wegen des bewaffneten Angriffs auf den Fenerbahçe-Bus im Jahr 2015 festgenommen
Justizminister Akın Gürlek gab bekannt, dass im Rahmen der Ermittlungen zum bewaffneten Angriff auf den Bus mit der Fenerbahçe-Delegation am 4. April 2015 in Trabzon 5 Verdächtige festgenommen wurden.

Justizminister Akın Gürlek gab bekannt, dass es in den Ermittlungen zum bewaffneten Angriff auf den Bus der Fenerbahçe-Fußballmannschaft vor 11 Jahren in Trabzon eine wichtige Entwicklung gab. Gürlek teilte auf seinem Social-Media-Konto mit, dass in der von der Generalstaatsanwaltschaft Trabzon geführten Akte 5 Personen festgenommen wurden. Der Minister betonte, dass dieser Angriff, bei dem der Busfahrer schwer verletzt wurde und Fußballer sowie Vereinsfunktionäre großer Gefahr ausgesetzt waren, tiefe Spuren im gesellschaftlichen Gedächtnis hinterlassen habe.

In der Erklärung wurde mitgeteilt, dass die dem Justizministerium unterstellte Abteilung für die Untersuchung ungeklärter Straftaten die Akte erneut aufgenommen habe. Es wurde berichtet, dass alle Beweise mithilfe neuer technologischer Methoden von Grund auf neu bewertet wurden und die daraus gewonnenen HTS-Aufzeichnungen und Basisstationsdaten den Ermittlungen die Richtung wiesen. Aufgrund der gewonnenen Erkenntnisse führten Teams der Provinzpolizeidirektion Trabzon am Morgen eine Operation durch, bei der an den Adressen der Verdächtigen Durchsuchungen und Beschlagnahmungen vorgenommen wurden.
Gürlek sagte, das einzige Ziel der Ermittlungen sei es, die Personen hinter dem Angriff mit konkreten Beweisen ans Licht zu bringen. Der Minister erklärte, dass sich die Haltung der Regierung gegen Gewalt im Sport, egal gegen welche Seite oder Fangruppe sie sich richte, nicht ändern werde, und dass der Prozess sorgfältig verfolgt werde. Gürlek wiederholte, dass sie unter der Führung von Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan entschlossen daran arbeiten, solche Vorfälle aufzuklären, und dankte allen beteiligten Institutionen und Beamten für ihre Arbeit.
Minister Gürlek betonte, dass der Prozess in Bezug auf diesen seit Jahren auf eine Antwort wartenden Angriff bis zum Ende verfolgt werde, und unterstrich, dass weder erlaubt werde, dass jemand zu Unrecht beschuldigt wird, noch dass der Täter des Angriffs nicht gefunden wird.
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