Klopp nominiert erstes Aufgebot: Sane fehlt, Nübel dabei
Jürgen Klopp hat als neuer Bundestrainer sein erstes Aufgebot bekanntgegeben und dabei erklärt, warum Leroy Sane von Galatasaray nicht berücksichtigt wurde.

Jürgen Klopp hat nach seinem Amtsantritt als Bundestrainer sein erstes Aufgebot für die deutsche Nationalmannschaft vorgestellt. Die auffälligste Entscheidung betraf Leroy Sane von Galatasaray, der nicht in den Kader berufen wurde. Im Gegenzug fand Beşiktaş-Torhüter Alexander Nübel Berücksichtigung in Klopps Planungen.

Auf die Frage nach den Gründen für Sanes Nichtberücksichtigung erklärte Klopp, der Offensivspieler habe in dieser Saison noch nicht zu seiner gewohnten Form gefunden. Wörtlich sagte der erfahrene Trainer: 'Leroy hat in dieser Saison wirklich noch nicht zu sich gefunden. Ich werde mit ihm sprechen, habe es aber noch nicht getan.' Klopp betonte zudem, dass ein Gespräch mit dem Spieler nicht bloß aus einem freundlichen Austausch bestehen solle, sondern nur dann stattfinde, wenn es tatsächlich etwas zu besprechen gebe.

Mit seinem Amtsantritt führte Klopp zudem eine im deutschen Nationalteam eher unübliche Praxis ein. Anstatt eines einzigen Kaders für alle vier anstehenden Nations-League-Partien nominierte der Trainer zwei getrennte 22-köpfige Aufgebote. Dadurch werden manche Spieler nur für bestimmte Begegnungen zur Verfügung stehen. Alexander Nübel gehört demnach zum Kader für die ersten beiden Partien, das Auswärtsspiel gegen die Niederlande und das Heimspiel gegen Griechenland, während er für die Duelle gegen Serbien und das Auswärtsspiel gegen Griechenland nicht berücksichtigt wurde.
Deutschland trifft in der UEFA Nations League nacheinander auf Serbien, Griechenland und die Niederlande. Klopps erste Kaderbekanntgabe als Bundestrainer wird sowohl mit Blick auf die in der Süper Lig aktiven Spieler als auch hinsichtlich der künftigen Ausrichtung der Nationalmannschaft aufmerksam verfolgt. Die Spannung zwischen Sanes Vereinsform und seiner Nationalmannschaftskarriere dürfte auch in den kommenden Wochen ein Thema bleiben.
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