Trabzonspor-Präsident Doğan: Wir prüfen jede Forderung des Trainers
Trabzonspor-Präsident Ertuğrul Doğan erläuterte die Transferstrategie des Klubs und sprach über Fabinho sowie Andre Onana.

Trabzonspor-Präsident Ertuğrul Doğan hat in einer Live-Schaltung bei TRT Spor betont, dass der Klub sowohl in der Liga als auch im europäischen Wettbewerb um die Spitze mitspielen möchte, und äußerte sich dabei ausführlich zur geplanten Transferstrategie in der Winterpause. Er erklärte, dass die hauseigenen Scouting-Teams im In- und Ausland regelmäßig Berichte erstellen, die an Cheftrainer Thomas Reis und dessen Stab weitergeleitet werden. Laut Doğan gebe es dazu einen ständigen Austausch mit dem Trainerteam, und die Anhänger müssten sich diesbezüglich keine Sorgen machen.
Der Vereinspräsident versicherte, dass jede Forderung von Thomas Reis für die Winterpause sorgfältig geprüft werde. Er wies jedoch darauf hin, dass der Begriff 'wir werden verpflichten' oft missverstanden werde, da ein Transfer stets die Bereitschaft des abgebenden Vereins voraussetze. Wintertransfers seien grundsätzlich nicht einfach umzusetzen, betonte Doğan, dennoch werde der Klub seine Wünsche klar kommunizieren und die Verhandlungsbedingungen entsprechend forcieren. Er versprach, dass der Verein alles in seiner Macht Stehende tun werde.
Spieler, die den Klub nach vorne bringen könnten, würden verpflichtet, so Doğan weiter. Man habe bereits bestimmte Namen im Blick, doch ohne die Zustimmung von Thomas Reis werde kein konkreter Spieler öffentlich genannt. Zudem seien dem Trainerstab weitere Kandidaten vorgeschlagen worden. Der Präsident betonte, wie wichtig die Harmonie innerhalb der Mannschaft sei und dass man ein funktionierendes Gefüge nicht leichtfertig aufs Spiel setzen wolle.
Als Beispiel nannte Doğan den Transfer von Fabinho, der mittlerweile fast in Vergessenheit geraten sei, obwohl er einen echten Mehrwert darstelle. Der Brasilianer habe bei der jüngsten Weltmeisterschaft für sein Nationalteam gespielt und verfüge über einen ausgeprägten Charakter, sei aber noch nicht vollständig in Bestform und werde sich weiter steigern. Eine ähnliche Einschätzung gab Doğan auch zu Andre Onana ab, den er in dieselbe Kategorie einordnete.
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